Die MPU kann nicht nur, sie wird richtig teuer werden. Daher nutzen immer mehr Teilnehmer auch einen Kurs zur Vorbereitung, damit diese Kosten für die MPU nur einmalig anfallen. Denn die Prüfung kann nicht wiederholt werden. Man muss sämtliche Gebühren und die jeweiligen Kosten dann noch einmal berappen. Es sollte schon ganz klar sein, dass man hier weiß worauf man sich einlässt und was genau auf einen zukommt. Sonst patzt man im Test und verliert nicht nur weiterhin den Führerschein, sondern auch eine ganze Menge Geld.

Kosten die auf den Teilnehmer zukommen

  • 100 € Erstberatung beim Verkehrspsychologen
  • 600 € Gruppenkurs von 3 – 6 Monaten
  • abweichend vom Gruppenkurs kosten Einzelstunden insgesamt im günstigsten Falle 1000 € bis zu sehr teuren 3000 €
  • MPU Haaranalyse 200 € davon werden je nach Anforderung 3 – 6 Stück.
  • 100 € Urinprobe
  • 350 € - 750 € Begutachtungskosten kommt auf die Deliktgruppe an
  • Wird der Computerleistungstest nicht bestanden, kann als Ersatz eine Fahrverhaltensbeobachtung gemacht werden, die jedoch 300 € kostet.
  • Alles zusammen gerechnet kommt man also locker auf einen Betrag zwischen 1000 € und 2500 €.

Geld einsparen bei der MPU

Die eigentlichen Kosten der MPU stehen fest. Sie können nicht verhandelt werden. Wo der Teilnehmer wirklich ein wenig Kosten einsparen kann, sind die Summen, die sich für die Vorbereitung ergeben. Doch hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Schließlich gibt es keine Wiederholung der Prüfung, sondern immer nur einen neuen Beginn, mit den gleichen Kosten. Viele „Berater“ nehmen nicht ganz so viel Geld, daher kann darüber durchaus etwas gespart werden. Trotzdem sollte man sich sicher sein, dass man an einen guten Helfer gerät und nicht an ein schwarzes Schaf. Daher immer gut auf die Mundpropaganda von Freunde hören, denn nur wer selbst die MPU schon einmal bestanden hat, kann auch bei diesem Thema mitreden.